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Über 2.000 Jemeniten fliehen nach Dschibuti amid verschärften Kämpfen
Tausende haben in dieser Woche den Jemen aufgrund intensiver Gefechte zwischen Huthi-Kämpfern und Regierungstruppen verlassen, berichten Quellen.

Die Vereinten Nationen haben berichtet, dass mehr als 2.000 Personen in dieser Woche Flucht nach Dschibuti gesucht haben, um dem Konflikt im Jemen zu entkommen. Dieser Exodus wird einem einwöchigen Offensivangriff der Huthi-Miliz gegen die Regierungstruppen zugeschrieben, der die Kämpfe in der Region verschärft hat.
Die jüngsten militärischen Fortschritte der Huthis haben dazu geführt, dass sie die Kontrolle über den restlichen Küstenabschnitt des Roten Meeres im Jemen sowie mehrere strategische Inseln übernommen haben. Dazu gehört die Eroberung der Hafenstadt Mokha, die am Donnerstag während der Offensive stattfand und damit den Einfluss der Gruppe auf wichtige Seewege, insbesondere die Straße von Bab al-Mandab, konsolidiert.
Der Wirtschafts- und Finanzminister von Dschibuti stellte fest, dass bis Samstag etwa 1.400 Menschen Zuflucht in Dschibuti gesucht haben, was die zunehmenden Auswirkungen des Konflikts auf die Zivilbevölkerung unterstreicht. Berichten zufolge wurden aufgrund der anhaltenden Gewalt Zehntausende vertrieben.

Die Situation im Jemen ist dadurch gekennzeichnet, dass die Huthis Geländegewinne verzeichnen, insbesondere in nördlichen Regionen wie Sanaa und Hodeida, während sie mit der international anerkannten Regierung zusammenstoßen. Die Intensität des Konflikts hat bei den Nachbarländern Besorgnis über sicherheitspolitische und humanitäre Folgen ausgelöst.
Gleichzeitig haben die regionalen Spannungen auch zu Sicherheitswarnungen in Saudi-Arabien geführt, als Reaktion auf Huthi-Raketen- und Drohnenangriffe. Am Montag wurden dreizehn Zivilisten verletzt, die durch Angriffe auf verschiedene Städte betroffen waren, was zu einer Verurteilung durch saudische Offizielle führte und Sicherheitswarnungen in mehreren Gebieten verstärkte.
Die neuesten Entwicklungen spiegeln einen merklichen Anstieg der Huthi-Operationen gegen sowohl interne als auch regionale Gegner wider, was zu weitreichenden Vertreibungen und erhöhten Sicherheitsbedenken in der gesamten Region führt.