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Freitag, 23. Oktober 2026

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Über 80 Migranten nach Schiffsunglück vor den Kanaren vermisst

Ein havariertes Boot wurde gerettet, leider mit 5 Toten und 45 Überlebenden; mehr als 80 Personen gelten als ertrunken.

Archivbild: Über 80 Migranten nach Schiffsunglück vor den Kanaren vermisst
ArchivbildBild: Luce61 · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0

Ein Boot mit 45 Migranten und fünf Leichnamen an Bord wurde am Donnerstag vor den Kanaren gesichtet, wie die spanischen Rettungsdienste berichteten. Das Boot, das aus Gambia abgelegt hatte, war 27 Tage auf See. Die Überlebenden, die angeben, mit 128 Personen gestartet zu sein, geben an, dass während der Reise über 80 Menschen ertrunken sind.

Die Berichte der Überlebenden deuten darauf hin, dass viele der Opfer möglicherweise ins Meer geworfen wurden, was die bereits tragische Bilanz der Vermissten weiter verschärft. Unter den Toten sollen auch Frauen und Babys sein, wie von Caminando Fronteras und der Agentur EFE berichtet.

Das Boot wurde in der Nähe von Gran Canaria gefunden, nachdem es mehr als drei Wochen lang in kritischen Bedingungen trieb. Die Rettung wurde von den spanischen See­behörden durchgeführt, die die Schwierigkeit der Einsätze aufgrund der fehlenden Informationen über den Standort des Bootes während eines Großteils der Reise anführten.

Archivbild: Über 80 Migranten nach Schiffsunglück vor den Kanaren vermisst
ArchivbildBild: shots of carmen fiano · Flickr · PDM

Die Überlebenden wurden betreut und an Land gebracht, wo sie die notwendige medizinische Versorgung erhielten. Dennoch bleibt die genaue Zahl der Opfer und Vermissten ungewiss, obwohl Schätzungen von über 80 Vermissten sprechen.

Hilfsorganisationen haben bereits Besorgnis über die Sicherheit der Migranten im Mittelmeer und im Atlantischen Ozean geäußert und die steigenden Risiken für Migranten während der Überquerungen angeprangert. Diese Tragödie verdeutlicht die gravierenden Bedingungen der Migrationsreisen in dieser Region.

Die spanische Regierung und mehrere NGOs arbeiten zusammen, um den Überlebenden Hilfe zukommen zu lassen, während weiterhin Details zu den Umständen des tragischen Schiffsunglücks ans Licht kommen. Die internationale Gemeinschaft ist aufgefordert, über diese dramatischen Situationen nachzudenken, die Migranten bei ihrem Versuch betreffen, ein besseres Leben zu suchen.