Unionsfraktionschef Frei lehnt Schutz sexueller Identität im Grundgesetz ab
Thorsten Frei hat sich gegen eine Verankerung des Schutzes sexueller Identität im Grundgesetz ausgesprochen, trotz des kürzlichen Anschlags auf den CSD in Berlin.
Nach dem islamistisch motivierten Anschlag auf den Berliner Christopher-Street-Day äußerte sich Unionsfraktionschef Thorsten Frei zur Diskussion um den Schutz sexueller Identität im Grundgesetz. Frei erklärte, er verstehe den Wunsch der queeren Community nach diesem symbolischen Schritt, hingegen sei er gegen eine entsprechende gesetzliche Änderung und erteilte der Idee einer Erweiterung des Artikels 3 eine klare Absage.
In seinen Aussagen, die er den Zeitungen der Funke Mediengruppe machte, erklärte Frei weiter, dass eine Anpassung des Grundgesetzes die Verfassung überfrachten würde. Damit stellte er sich gegen Forderungen, die eine rechtliche Verankerung des Verbots von Diskriminierung aufgrund sexueller Identität fordern.
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