Welt
US-Finanzministerium erweitert sekundäre Sanktionen gegen den Iran
Das US-Finanzministerium unter Scott Bessent intensiviert Sanktionen, um Handelspartner des Iran unter Druck zu setzen.

Der US-Finanzminister Scott Bessent gab am Montag die Ausweitung sekundärer Sanktionen gegen den Iran bekannt. Diese Initiative zielt darauf ab, den Druck auf Länder zu erhöhen, die Geschäftskontakte zu Teheran abbrechen sollen, angesichts der anhaltenden Spannungen.
Bessent bezeichnete den Ansatz als eine "wirtschaftliche Offensive" und betonte die koordinierte Anstrengung der Trump-Administration, alle verfügbaren wirtschaftlichen Mittel gegen den Iran und dessen Handelspartner zu nutzen. Berichten zufolge soll diese Strategie größeren finanziellen Druck auf die iranische Regierung ausüben, insbesondere als Reaktion auf verschiedene Konflikte.
Die Ankündigung stellt eine wesentliche Eskalation der US-Sanktionspolitik dar, die von der Administration als Versuch bezeichnet wird, den Iran in mehreren Bereichen zu konfrontieren. Bessent beschrieb die Situation als bevorstehenden "wirtschaftlichen D-Day" für den Iran und deutete auf einen entscheidenden Moment in seinen wirtschaftlichen Beziehungen hin. Die Ereignisse und Reaktionen von iranischen Beamten werden in den kommenden Tagen erwartet.