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US-Gericht weist Klage der Trump-Administration gegen Harvard University zurück
Ein Bundesrichter entschied, dass die Trump-Administration die antisemitischen Vorwürfe gegen Harvard nicht beweisen konnte.

Ein US-Bundesgericht in Boston hat eine Klage der Trump-Administration gegen die Harvard University abgewiesen. In der Klage wurde behauptet, dass Harvard jüdische und israelische Studenten nicht ausreichend vor Belästigungen im Zusammenhang mit pro-palästinensischen Protesten auf dem Campus nach der Eskalation des Konflikts im Gazastreifen schützte.
Das Urteil, das von US-Bezirksrichter Richard Stearns verkündet wurde, besagte, dass die Regierung keinen plausiblen Nachweis für eine fortdauernde Verletzung der Bürgerrechtsgesetze erbracht habe. Die Klage wurde im März 2023 als Teil der umfassenderen Maßnahmen der Trump-Administration initiiert, die angebliches Antisemitismus in Hochschulen anprangerte.
Quellen geben an, dass die Klage behauptete, Harvard habe antisemitisches Verhalten während der Demonstrationen zur Unterstützung Palästinas toleriert, was laut der Regierung eine erhebliche bundesstaatliche Überprüfung rechtfertigte. Richter Stearns stellte jedoch fest, dass die von der Regierung vorgelegten Beweise nicht ausreichten, um diese Behauptungen zu stützen.

Berichten zufolge hatte die Trump-Administration zuvor verschiedene Maßnahmen gegen Harvard ergriffen, einschließlich Versuche, Milliarden von Dollar an Bundesmitteln zu widerrufen. Die rechtlichen Schritte gegen die Universität waren Teil einer Reihe von Maßnahmen, die darauf abzielten, was die Administration als Versagen der Schulen ansah, sich mit Fragen des Antisemitismus auf dem Campus auseinanderzusetzen.
Nach dem Urteil bemerkten Beobachter, dass diese Entwicklungen einen Rückschlag für die Bemühungen der Trump-Administration im Zusammenhang mit dem Verhalten von Universitäten hinsichtlich der politischen Aktivität im Zusammenhang mit dem Gaza-Konflikt darstellen. Der Fall ist emblematisch für die Spannungen rund um die Meinungsfreiheit und Antisemitismus in Bildungseinrichtungen.
Diese Klage ist eine von mehreren ähnlichen Klagen, die von der Trump-Administration gegen große US-Universitäten erhoben wurden, die wegen ihres Umgangs mit pro-palästinensischen Bewegungen kritisiert wurden. Die Abweisung durch das Gericht signalisiert eine richterliche Ablehnung der Ansprüche bezüglich der angeblichen Untätigkeit von Harvard.