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Donnerstag, 22. Oktober 2026

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US-Militär greift iranische Ziele an, Iran reagiert mit Vergeltungsangriffen

Die USA haben am Sonntag iranische Raketenabschussanlagen auf der Insel Larak attackiert. Iran meldet mehrere Tote und führt Vergeltungsangriffe auf US-Stützpunkte durch.

Archivbild: US-Militär greift iranische Ziele an, Iran reagiert mit Vergeltungsangriffen
ArchivbildBild: Sarallah Ankouti · Wikimedia Commons · CC BY 4.0

Die United States Army hat am Sonntagabend erneut militärische Ziele im Iran angegriffen. Nach Angaben des für die Region zuständigen US-Militärkommandos CENTCOM handelte es sich um gezielte Angriffe auf zwei Raketenabschussinstallationen auf der iranischen Insel Larak. Diese Attacken sind die ersten ihrer Art seit Ende Juli und wurden mit dem Ziel durchgeführt, die Bedrohung durch Minenlegeeinheiten der iranischen Revolutionsgarden in der strategisch wichtigen Straße von Hormuz zu verringern.

Die Angriffe wurden durch Berichte unterstützt, dass die Revolutionsgarden Vorbereitungen für den Abschuss von mit Seeminen bestückten Raketen getroffen hatten. Es wurde festgestellt, dass die Aktivitäten der iranischen Truppen in der Nähe des strategischen Gewässers eine unmittelbare Gefährdung darstellten.

Iranische Staatsmedien berichteten, dass nach den Angriffen mehrere Personen, darunter Soldaten und Zivilisten, getötet oder verletzt wurden. In der Folge erklärte das iranische Militär, dass es umgehend mit Vergeltungsangriffen auf zwei Stützpunkte der US-Streitkräfte in Jordanien reagiert habe. Diese Reaktioen wurden als direkte Antwort auf die US-Operationen in Larak beschrieben.

Archivbild: US-Militär greift iranische Ziele an, Iran reagiert mit Vergeltungsangriffen
ArchivbildBild: Ayoub Ghaderi · Wikimedia Commons · CC BY 4.0

Das US-Militär sprach von „begrenzten, gezielten Maßnahmen“ und betonte, dass die Mission der Verteidigung der eigenen Truppen in der Region galt. Die iranischen Angriffe auf US-Ziele in Jordanien wurden als Akt der Aggression deklariert, was die Spannungen in der Region weiter verschärft.

Die Berichterstattung über diese Konflikte kam aus verschiedenen internationalen Nachrichtenquellen, darunter auch Axios, die die ersten Informationen über die US-Operationen zur Verfügung stellten. Die Entwicklungen sind Teil eines langen Konflikts zwischen den beiden Ländern, der immer wieder von militärischen Auseinandersetzungen geprägt ist.

Die Situation in der Region, insbesondere in der Straße von Hormuz, bleibt angespannt. Diese Wasserstraße ist für den internationalen Handel von erheblicher Bedeutung und spielt eine zentrale Rolle in den geopolitischen Spannungen zwischen den USA und dem Iran.