Ausland
Verteidigungspakt zwischen Türkei, Saudi-Arabien und Pakistan unterzeichnet
Die Führer der drei Länder haben in Dschidda einen Vertrag unterzeichnet, der die gegenseitige Verteidigungspflicht bei Angriffen anerkennt.

Heute wurde bei einem Gipfel in Dschidda ein Verteidigungspakt zwischen der Türkei, Saudi-Arabien und Pakistan unterzeichnet. Die Führer der drei Länder, darunter der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan, der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman und der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif, nahmen an der Unterzeichnungszeremonie teil.
Der neue Vertrag legt das Prinzip der gegenseitigen Verteidigung fest und besagt, dass ein Angriff auf eines der drei Länder als Angriff auf alle betrachtet wird, was sich auf das Prinzip des Artikels 5 der NATO stützt. Diese Entwicklung, die von einigen Quellen als lange erwartet bezeichnet wurde, hat sich durch jüngste Ereignisse beschleunigt.
Die Reaktion des Iran ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Iranische Quellen erklärten, dass der Vertrag die Sicherheit von Riad nicht gewährleisten werde, und bezeichneten ihn als "Papierabkommen", das die einseitige Unterstützung der USA in der Vergangenheit nicht ersetzen könne.

Die pakistanische Regierung bestätigte, dass der Vertrag darauf abzielt, die wachsenden Spannungen in der Region zu bewältigen, und betonte, dass jegliche bewaffnete Aggression gegen eines der drei Länder als Angriff auf die anderen Mitglieder der Allianz betrachtet wird.
Dieser strategische Schritt zielt darauf ab, die militärische Zusammenarbeit und die Stabilität in der Region zu stärken, wirft jedoch Bedenken hinsichtlich der iranischen Reaktion und möglicher Konflikte auf, die daraus resultieren könnten.
Darüber hinaus berichten Quellen, dass der Gipfel auch die jüngsten steigenden Spannungen und Angriffe im Golfraum thematisiert und diese neue Allianz zwischen sunnitischen Staaten notwendig macht.