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Freitag, 18. September 2026

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Wahlen in Schweden: Die Linke vorn, die extreme Rechte im Rückgang

Die vorläufigen Ergebnisse der Parlamentswahlen in Schweden deuten auf einen leichten Vorsprung für die Linke hin, während die extreme Rechte erstmals seit 2010 zurückgeht.

Archivbild: Wahlen in Schweden: Die Linke vorn, die extreme Rechte im Rückgang
ArchivbildBild: Jusey · Wikimedia Commons · CC BY 4.0

Die Parlamentswahlen in Schweden fanden am Sonntag statt, bei denen fast acht Millionen wahlberechtigte Bürger zur Urne gerufen wurden. Die ersten Ergebnisse zeigen einen Vorteil für die von den Sozialdemokraten angeführten Linken unter der Führung von Magdalena Andersson.

Laut Schätzungen des öffentlich-rechtlichen Senders SVT hat die Linke etwa 51,3 % der Stimmen erhalten, während das Bündnis aus Rechten und der extremen Rechten, das seit 2022 an der Macht ist, 49,1 % der Stimmen erhielt. Das stellt einen sehr knappen Abstand zwischen den beiden Blöcken dar.

Die Ergebnisse heben einen Rückgang der extremen Rechten hervor, der nicht erwartet wurde, und markieren deren ersten Rückgang seit 2010. Dies könnte potenziell Auswirkungen auf die künftige Zusammensetzung der Regierung haben.

Archivbild: Wahlen in Schweden: Die Linke vorn, die extreme Rechte im Rückgang
ArchivbildBild: Jusey · Wikimedia Commons · CC BY 4.0

Die Sozialdemokraten geben laut mehreren Quellen an, bereit zu sein, zu regieren, trotz der Ungewissheit über die Bildung einer neuen Regierung. Magdalena Andersson erklärte, dass ihre Partei in der Lage sei, die notwendigen Mandate zu erhalten.

Das endgültige Ergebnis bleibt noch ungewiss, da sich aufgrund der Nähe der Ergebnisse komplexe politische Verhandlungen abzeichnen. Die Linke wurde mit 176 Mandaten bedacht, während das Bündnis aus Rechten und der extremen Rechten 173 Mandate erreichte.

Diese Wahlen wurden als sehr umkämpft bezeichnet und endeten mit einem bemerkenswerten Spannungsbogen. Die Reaktionen der betroffenen Parteien betreffen die Notwendigkeit potenzieller Bündnisse, um eine stabile Mehrheit zu gewährleisten.