Inland
Wim Wenders äußert sich nach Kontroversen bei Berlinale
Regisseur Wim Wenders hat seine umstrittenen Äußerungen bei der letzten Berlinale verteidigt und erklärt, dass er falsch zitiert wurde.

Wim Wenders hat sich erstmals öffentlich zu den Vorfällen bei der Berlinale geäußert, die zu einer politischen Kontroverse führten. Der Regisseur erklärte in Venedig, dass seine damaligen Aussagen missverstanden wurden.
Bereits während der Jury-Pressekonferenz bei der Berlinale hatte eine Äußerung Wenders' über den Gaza-Krieg für Aufregung gesorgt. Seine Kommentare wurden als unpolitisch wahrgenommen, was zu Kritik führte.

Bei den Filmfestspielen in Venedig verwarf Wenders die Vorwürfe und betonte, dass die Zitierung seiner Aussagen nicht der Wahrheit entspreche. Er machte deutlich, dass er sich zu dem Geschehen äußern wollte.
Die Diskussion um die Kontroversen begann nach seiner Rückkehr von der Berlinale, als in verschiedenen Medien über seine Perspektiven und die Veränderung seiner Äußerungen berichtet wurde. Seine jüngsten Kommentare sind der erste Schritt, um die Situation öffentlich zu klären.