Panorama
Zahl der Badeverbote durch Blaualgen im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt
In Flandern wurden bereits 62 Badeverbote aufgrund von Blaualgen ausgesprochen, was im Vergleich zum Vorjahr einen signifikanten Anstieg darstellt.

Dieser Sommer wurden in Flandern bereits 62 Badeverbote an 49 verschiedenen Badeorten verhängt. Dies markiert beinahe eine Verdopplung im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres, in dem es 33 Verbote gab, wie von Het Laatste Nieuws berichtet.
Der Anstieg der Badeverbote wird hauptsächlich der Präsenz von Blaualgen zugeschrieben, die in diesem Sommer die Wasserqualität negativ beeinflussen. Diese Situation hat bei den Schwimmern, die offene Gewässer nutzen möchten, Unmut ausgelöst.
Die Stadt Gent hat beschlossen, drei Badezonen aufgrund der aktuellen Wasserqualitätsprobleme nicht zu öffnen. Dies zeigt, dass die Situation ernster wird und möglicherweise ein neues Normal bevorsteht, falls die Wasserqualität nicht verbessert wird.

Laut De Standaard ist die Situation besorgniserregend und es besteht ein dringender Bedarf an Verbesserungen der Wasserqualität, um den öffentlichen Zugang zu Badewässern sicherzustellen.
Die Flandrische Umweltgesellschaft (VMM) hat die Situation mit Zahlen bestätigt, die die Zunahme der Badeverbote untermauern. Es wird gewarnt, dass, falls keine schnellen Verbesserungen eintreffen, der derzeitige Trend anhalten könnte. Schon jetzt sind Einschränkungen für Schwimmer eine Realität.