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Freitag, 18. September 2026

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Zelensky schlägt Treffen mit Putin beim G20-Gipfel in Miami vor, Kreml lehnt ab

Der ukrainische Präsident bot an, Putin beim G20-Gipfel im Dezember zu treffen, doch Moskau schloss diese Möglichkeit aus.

Archivbild: Zelensky schlägt Treffen mit Putin beim G20-Gipfel in Miami vor, Kreml lehnt ab
ArchivbildBild: Leo Lupi · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, er sei bereit, den russischen Präsidenten Wladimir Putin während des im Dezember in Miami geplanten G20-Gipfels zu treffen. In einem Interview mit Deutsche Welle betonte Selenskyj, dass seine Teilnahme von Putins Anwesenheit beim Gipfel abhängt und unterstrich die Notwendigkeit des Dialogs für wichtige Entscheidungen.

Der Kreml schloss seinerseits umgehend die Möglichkeit eines Treffens aus und erklärte, dass Putins Teilnahme am Gipfel in Miami nicht einmal diskutiert worden sei. Ein Sprecher der russischen Regierung betonte, dass Selenskyj, wenn er verhandeln wolle, eingeladen sei, nach Moskau zu kommen.

Selenskyj äußerte sich auch zu den jüngsten diplomatischen Kontakten zwischen Washington und Kiew und bezeichnete diese Entwicklungen als positive Signale für die Verhandlungen. Er zeigte sich optimistisch bezüglich der Situation der Ukraine und erklärte, dass das Land in einer günstigen Lage sei, um mit Moskau zu verhandeln.

Archivbild: Zelensky schlägt Treffen mit Putin beim G20-Gipfel in Miami vor, Kreml lehnt ab
ArchivbildBild: Press Service of the President of Ukraine · Wikimedia Commons · CC BY 4.0

Im Zuge dieser Äußerungen hat der Konflikt in der Ukraine zu einer Intensivierung der Angriffe geführt. Aus verschiedenen Quellen wird berichtet, dass russische Luftangriffe weiterhin zahlreiche ukrainische Regionen treffen und dabei Zivilopfer fordern. Der ukrainische Außenminister berichtete von Bombardierungen in Kramatorsk und Krywyj Rih und betonte eine sich zuspitzende Notlage.

Ein weiteres besorgniserregendes Ereignis ist die Explosion eines Waffenlagers in Bulgarien, das für die Ukraine bestimmt war, was auf eine Beschleunigung der militärischen Nachschublinien für das Land hindeutet. Dieses Ereignis findet im Kontext eines Konflikts statt, der sowohl militärisch als auch diplomatisch weiterhin stark spürbar ist.

Selenskyjs Aussagen zum möglichen Treffen fügen sich somit in ein Umfeld wachsender Spannungen ein. Das Angebot zum Dialog steht im Gegensatz zur kategorischen Ablehnung des Kremls und der Realität der laufenden Kriegshandlungen und stellt ein weiteres Kapitel in der schwierigen Situation zwischen der Ukraine und Russland dar.