Politik
Zürich führt Verbot für illegale Business-Apartments ein
In Zürich gilt ab sofort ein Verbot für kurzfristige Vermietungen in Wohnzonen, das mit zusätzlichen Maßnahmen durchgesetzt wird.

Ab dem 1. September sind in Zürich zahlreiche Kurzzeitvermietungen, insbesondere von illegalen Business-Apartments, verboten. Eigentümer müssen ihre Wohnungen regulär vermieten oder sehen sich Anzeigen ausgesetzt. Die Stadt verfolgt mit diesem neuen Verbot eine gezielte Strategie zur Umwandlung von kurzfristigen Vermietungen zurück in Wohnraum.
Zur Umsetzung des Verbots hat die Stadt Zürich ein fünfköpfiges Team eingerichtet, das künftig Anzeigen entgegennimmt und Verstöße gegen die Regelungen überprüft. Die zusätzlichen Stellen sollen die etwa 650.000 Franken jährlich kosten, um die Einhaltung der neuen Vorschriften sicherzustellen und illegale Vermietungen aufzuspüren.
Die Stadt fordert von Anbietern von kurzzeitig vermieteten Wohnungen, dass sie Baugesuche einreichen müssen, um ihre Angebote legal zu gestalten. Diese Maßnahmen sind Teil der Bemühungen der Stadt, die Herausforderungen des Wohnungsmarktes in Zürich anzugehen und die Wohnungssituation zu verbessern.