Inland
Zweitwärmster Sommer seit Aufzeichnungsbeginn in Deutschland
Der Deutsche Wetterdienst hat angekündigt, dass dieser Sommer der zweitwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen war, beeinflusst durch extreme Temperaturen und Wetterereignisse.

Laut einer vorläufigen Bilanz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) war der diesjährige Sommer einer der heißesten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in Deutschland. Mit einem Temperaturmittel von 19,6 Grad Celsius liegt dieser Sommer knapp unter dem Rekordwert von 2003, als die Temperaturen noch höher waren.
Besonders geprägt war dieser Sommer von extremen Wetterereignissen, darunter eine signifikante Hitzewelle Ende Juni. Diese Ereignisse trugen zur allgemein hohen Temperatur bei, die in Deutschland beobachtet wurde.
Der DWD stellte fest, dass die Dimensionen der Hitze und die damit verbundenen Extremereignisse in diesem Jahr in Deutschland bislang nicht beobachtet wurden. Die außergewöhnlichen Bedingungen führten nicht nur zu hohen Temperaturen, sondern auch zu Dürre und Unwettern.

In der meteorologischen Auswertung benennt der DWD Faktoren, die zur Intensität der Hitze beigetragen haben. Es wird auch darauf hingewiesen, dass der Klimawandel dabei eine Rolle gespielt hat, jedoch sind die genauen Zusammenhänge zur Dürre und den Unwettern nicht im Detail behandelt worden.
Insgesamt deutet die Bilanz des DWD darauf hin, dass der Sommer 2023 mit Herausforderungen verbunden war, die durch die extreme Witterung und deren Auswirkungen auf die Umwelt gekennzeichnet waren.