Politics
Nicola Sturgeon spricht nicht mehr mit Peter Murrell seit dessen Haftstrafe
Die ehemalige Ministerpräsidentin Schottlands gab in einem Podcast bekannt, dass sie ihren Mann im Gefängnis nicht besuchen wird.

Nicola Sturgeon, die ehemalige Ministerpräsidentin von Schottland, hat erklärt, dass sie seit der Verurteilung ihres estranged Ehemanns Peter Murrell nicht mehr mit ihm gesprochen hat. Murrell dient eine fünfjährige Haftstrafe wegen der Veruntreuung von Mitteln der Scottish National Party (SNP).
In einem Podcast, der während des Edinburgh Festival Fringe aufgenommen wurde, äußerte Sturgeon, dass sie Murrell nicht im Gefängnis besuchen werde. Sie hat laut eigenen Angaben aufgehört, sich um sein Wohlbefinden und seine mentale Gesundheit zu sorgen, und beschreibt sich selbst als "mug" für ihre früheren Sorgen.
Während des Podcasts offenbarte Sturgeon, dass Murrell bis zu dem Tag, an dem er inhaftiert wurde, nicht die Wahrheit zu ihr gesagt habe. Dies verdeutlicht die gestörte Beziehung zwischen den beiden.
Sturgeon hatte sich in der Vergangenheit öffentlich über ihre Besorgnis um Murrells psychische Gesundheit geäußert, hat nun jedoch deutlich gemacht, dass diese Sorge nicht mehr besteht.
Die Aussagen von Sturgeon über ihre Beziehung und die Haftstrafe von Murrell werfen ein Licht auf die Herausforderungen, mit denen sie in der Zeit nach ihrem Rücktritt als Ministerpräsidentin konfrontiert ist.