Panorama
Abholzung im brasilianischen Amazonas sinkt auf historisch niedriges Niveau
Im brasilianischen Amazonasgebiet ist die Abholzung auf den niedrigsten Stand seit zehn Jahren gesunken. Zwischen August 2025 und Juli 2026 verschwanden etwa 2900 Quadratkilometer Wald.

Laut Satellitendaten der brasilianischen Weltraumbehörde INPE hat sich die Abholzung des Amazonaswaldes erheblich verringert. Zwischen August 2025 und Juli 2026 verschwand ungefähr 2900 Quadratkilometer Wald, was die niedrigste Menge seit Beginn der Messungen im Jahr 2016 darstellt.
Im vergangenen Jahr wurden im gleichen Zeitraum noch etwa 4500 Quadratkilometer Wald abgeholzt. Dies zeigt einen deutlichen Rückgang der Abholzung im Vergleich zu den Vorjahren.
Der Trend zu einem Rückgang der Abholzung scheint sich seit der Wiederwahl von Präsident Lula fortzusetzen. Die Zahlen werden im Rahmen der seit seiner Rückkehr an die Macht angesprochenen politischen Veränderungen als positiv angesehen.

Die Daten wurden von INPE veröffentlicht, das für die Überwachung des Amazonasgebiets verantwortlich ist. Die Informationen sind von großer Bedeutung für sowohl Umweltexperten als auch Politikmacher, die sich mit dem Schutz des Regenwaldes befassen.
Das Amazonasgebiet ist entscheidend für die Biodiversität und das Weltklima. Die Verringerung der Abholzung kann dazu beitragen, die ökologischen Gleichgewichte in dieser Region wiederherzustellen.