Welt
Brasilien verlor 14% seiner nativen Vegetationsdeckung in 41 Jahren
Eine neue Analyse von MapBiomas zeigt den Rückgang der nativen Vegetation und das Wachstum der Agrarwirtschaft in Brasilien auf.

Laut Daten von MapBiomas hat Brasilien in den letzten 41 Jahren 14% seiner nativen Vegetationsdeckung verloren, was von 79% des Territoriums im Jahr 1985 auf 65% im Jahr 2025 fällt. Diese Institution analysiert Informationen über die Bodenbedeckung und Landnutzung im Land.
Im selben Zeitraum hat die Fläche, die der Agrarwirtschaft gewidmet ist, erheblich zugenommen und ist von 18% auf 32% des nationalen Territoriums gestiegen. Die Daten zeigen, dass die Umwandlung in die Agrarwirtschaft zu etwa 136 Millionen Hektar nativer Vegetation geführt hat, die verändert wurden.
Die am stärksten betroffenen Regionen durch den Verlust der nativen Vegetation sind der Amazonas und der Cerrado, die die größten absoluten Verluste im Territorium aufweisen. Dieses Phänomen hat Bedenken hinsichtlich der umweltlichen und sozialen Auswirkungen des Abholzens aufgeworfen.

Laut Prognosen bis 2025 wird erwartet, dass die Abholzungsrate zum ersten Mal auf weniger als eine Million Hektar sinkt. Diese Reduzierung wird als eines der Ziele in den aktuellen Umweltpolitiken Brasiliens betrachtet.
Darüber hinaus hebt MapBiomas die Bedeutung hervor, die nativen Vegetationsdeckungen kontinuierlich zu überwachen, um die Auswirkungen menschlicher Aktivitäten auf die Ökosysteme zu verstehen.
Die Analyse von MapBiomas dient als Warnsignal bezüglich der Veränderungen in der Bodennutzung und ihrer Konsequenzen für die Biodiversität und die ökologischen Dienstleistungen in Brasilien.