Inland
Berliner SPD-Chef Krach lehnt Enteignungsforderung der Linken ab
Die Berliner SPD hat eine Bedingung der Linken für eine Koalition zurückgewiesen. Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp äußert sich nach Kritik zurückhaltender zu den Vorschlägen.

Der Berliner SPD-Chef Krach hat die Vorschläge der Linken für eine mögliche Koalition, insbesondere die Forderung zur Vergesellschaftung von Immobilienkonzernen, abgelehnt. Die Linke könnte jedoch aufgrund dieser Bedingung vor Herausforderungen stehen, sollte sie versuchen, den Wahlsieg bei den bevorstehenden Wahlen zu erzielen.
Nach den kritischen Reaktionen auf die Forderung der Linken hat die Spitzenkandidatin Elif Eralp sich zurückhaltender zu den engelegten Bedingungen geäußert. Die ursprüngliche Formulierung von Ines Schwerdtner wurde als provokant angesehen und traf auf empörte Rückmeldungen.
Die Diskussion um die Enteignung und ihre Rolle in den Koalitionsverhandlungen stellt die Linke in eine komplizierte Situation. Sollte die Partei an ihren Forderungen festhalten, könnte dies die Chancen auf eine Regierungsbildung im Rote Rathaus beeinträchtigen.