Inland
Linken-Chefin fordert Enteignungen in Berlin als Wahlbedingung
Die Linke in Berlin macht Enteignungen von Wohnungskonzernen zur Bedingung für ein mögliches Regierungsbündnis. Grüne und SPD äußern sich kritisch dazu.
Die Chefin der Berliner Linken hat angekündigt, Enteignungen von großen Wohnungskonzernen zur Voraussetzung für mögliche Koalitionsverhandlungen zu machen. Dieser Schritt soll dem Anstieg der Mieten entgegenwirken und die soziale Wohnungspolitik stärken.
In Reaktion auf diese Forderung haben sowohl die Grünen als auch die SPD vor sogenannten „roten Linien“ gewarnt, die bei den Verhandlungen nicht überschritten werden dürften. Die Diskussion über die Enteignungen nimmt somit einen zentralen Platz im Wahlkampf ein.