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Samstag, 8. August 2026

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Bundeskartellamt verhängt Strafe gegen Straßenbauunternehmen nach Preisabsprachen

Das Bundeskartellamt hat mehreren Straßenbauunternehmen eine Strafe von 60 Millionen Euro wegen Preisabsprachen auferlegt, die bis 2019 andauerten.

Bundeskartellamt verhängt Strafe gegen Straßenbauunternehmen nach Preisabsprachen
Bild: Tefo · Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0

Das Bundeskartellamt hat nach eigenen Angaben mehrere Straßenbauunternehmen zu einer Strafe von insgesamt 60 Millionen Euro verurteilt. Grund sind Preisabsprachen, durch die die Unternehmen den Markt für Asphaltreparaturen untereinander aufgeteilt haben.

Um die verbotenen Absprachen zu verschleiern, sollen die betroffenen Unternehmen spezielle Codewörter verwendet haben. Dies wurde im Rahmen der Ermittlungen festgestellt, die auf Hinweise über unzulässige wettbewerbliche Praktiken zurückgehen.

Die Preisabsprachen hätten bis ins Jahr 2019 bestanden. Das Bundeskartellamt verfolgt mit seiner Entscheidung die Absicht, die wettbewerbswidrigen Praktiken zu unterbinden und die Marktbedingungen zu verbessern.

Bundeskartellamt verhängt Strafe gegen Straßenbauunternehmen nach Preisabsprachen
SymbolbildBild: Epizentrum · Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0

Die Strafe ist Teil einer umfassenden Untersuchung, die darauf abzielt, mehr Transparenz im Bereich der öffentlichen Aufträge zu schaffen. Das Bundeskartellamt sieht in der Entscheidung ein wichtiges Signal gegen unlauteren Wettbewerb.

Die betroffenen Unternehmen haben bisher nicht öffentlich auf die Entscheidung reagiert. Das Bundeskartellamt hat angekündigt, weiterhin gegen wettbewerbswidriges Verhalten vorzugehen.

Die Behörde ruft andere Unternehmen dazu auf, sich an die wettbewerbsrechtlichen Vorgaben zu halten und bei Auffälligkeiten selbstständig ADM-Meldungen zu machen, um ähnlich gelagerte Fälle zu vermeiden.