Panorama
Ebola-Ausbruch im Kongo mit über 2000 Toten
Die Ebola-Epidemie im Osten der Demokratischen Republik Kongo hat mehr als 2000 Todesopfer gefordert, eine der schwersten und schnellsten Ausbrüche der Geschichte.

Die Ebola-Epidemie im Osten der Demokratischen Republik Kongo hat über 2000 Todesfälle zur Folge. Wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die lokalen Gesundheitsbehörden melden, sind bislang mindestens 2011 Menschen an der Virusinfektion gestorben.
Insgesamt wurden 4381 bestätigte Infektionen registriert, was eine hohe Sterblichkeitsrate von 45,9 Prozent bedeutet. Dieser Ausbruch wird als der schnellste in der Geschichte angesehen, da die Zahlen im Vergleich zu früheren Epidemien deutlich schneller anstiegen.
Laut WHO hat die Krankheit bereits im Februar in der Region zirkuliert, lange bevor der Ausbruch offiziell im Mai gemeldet wurde. Diese verzögerte Bekanntgabe könnte Einfluss auf die Bekämpfung der Epidemie gehabt haben.

Der aktuelle Ausbruch ist auf die Bundibugyo-Variante des Virus zurückzuführen, für die es derzeit keinen Impfstoff gibt. Dies verstärkt die Herausforderung für die Gesundheitsbehörden vor Ort, die mit begrenzten Mitteln arbeiten müssen.
Die WHO hat Unterstützung zugesagt und überwacht die Situation sorgfältig. Die gesundheitlichen Einrichtungen in der betroffenen Region sind stark gefordert, da die Infektionen rasch zunehmen und viele Patienten in Notunterkünften behandelt werden müssen.
Die internationale Gemeinschaft wird aufgefordert, weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Epidemie zu ergreifen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen und das Gesundheitssystem in der Demokratischen Republik Kongo zu stärken.