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Mittwoch, 19. August 2026

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Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo ist "lange nicht unter Kontrolle"

Die WHO warnt vor einem hohen Risiko einer internationalen Ausbreitung der Ebola-Epidemie in der DRC mit über 5.000 bestätigten Fällen.

Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo ist "lange nicht unter Kontrolle"
Bild: MONUSCO · Openverse · BY-SA

Die Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo (DRC) wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als "lange nicht unter Kontrolle" eingestuft. Laut Aussagen von Tedros Adhanom Ghebreyesus, dem Generaldirektor der WHO, wird das Risiko für die öffentliche Gesundheit jetzt als "sehr hoch" für die DRC und als "hoch" für Uganda und die anderen Nachbarländer beurteilt. Die WHO hebt auch ein "hohes Risiko" der internationalen Ausbreitung der Krankheit hervor.

Die Zahl der bestätigten Fälle in der DRC übersteigt derzeit 5.000, mit mehr als 2.300 Todesfällen in Verbindung mit dieser Epidemie. Die kongolesischen Behörden erkennen die Schwere der Situation an, verteidigen jedoch ihre Reaktion auf das Virus als "robust".

Die schnelle Ausbreitung der Epidemie ist besorgniserregend, wobei die WHO auf das Risiko einer größeren nationalen und internationalen Ausbreitung hinweist. Infolgedessen werden in den betroffenen Provinzen Präventions- und Reaktionsmaßnahmen ergriffen, wie aus erhaltenen Informationen hervorgeht.

Der Bericht über die epidemiologische Lage betont, dass die internationale Gemeinschaft wachsam sein muss, insbesondere angesichts der Bewegungen der Bevölkerung und des Austauschs. Auch die Gesundheitsbehörden bereiten sich auf den Schulbeginn in den sechs von der Epidemie betroffenen Provinzen vor, was einen Versuch darstellt, bestimmte Aktivitäten wieder aufzunehmen und gleichzeitig Sicherheitsprotokolle aufrechtzuerhalten.

Angesichts dieser Gesundheitskrise überwacht die WHO die Situation weiterhin genau und hat zu internationaler Zusammenarbeit aufgerufen, um die medizinischen Interventionen in der Region zu stärken. Impf- und Infektionskontrollmaßnahmen sind zentrale Prioritäten in ihrer Reaktion.

Die WHO erinnert daran, dass jede weitere Ausbreitung von Ebola schwerwiegende Folgen haben könnte, und betont daher die Notwendigkeit, aufmerksam auf neue Infektionen und die Wirksamkeit der ergriffenen Maßnahmen zu achten.