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Erdbeben der Magnitude 7,4 in Kolumbien fordert mindestens 21 Todesopfer
Das Epizentrum lag in San José del Palmar, Chocó. Schäden an mehreren Gebäuden und Unterbrechungen an regionalen Flughäfen wurden gemeldet.

Ein starkes Erdbeben der Magnitude 7,4 erschütterte Kolumbien, mit dem Epizentrum in San José del Palmar im Departement Chocó. Bislang wurden mindestens 21 Tote gemeldet, laut mehreren Quellen, sowie zahlreiche Verletzte in der Hauptstadt des Departements, Quibdó, wo es strukturelle Schäden an Gebäuden gegeben hat.
Die Behörden der Aeronáutica Civil de Colombia informierten, dass die Luftoperations in sechs Flughäfen aufgrund von durch das Erdbeben verursachten Schäden eingestellt wurden. Betroffene Flughäfen sind die in Pereira, Manizales, Quibdó, Armenia, Cartago und Buenaventura, wo die Infrastruktur überprüft wird.
Das Rathaus von Pereira berichtete, dass mindestens 18 Personen in dieser Stadt aufgrund des Erdbebens ums Leben gekommen sind. Der Bürgermeister, Mauricio Salazar, beschrieb die Situation als kritisch, jedoch wurde keine offizielle Bilanz über die Gesamtzahl der Opfer veröffentlicht.

Die Auswirkungen des Erdbebens sind auch in mehreren angrenzenden Gemeinden spürbar, und in einigen Bereichen sind Bürger unter den Trümmern eingeschlossen. Rettungsmaßnahmen werden durchgeführt, um die betroffenen Opfer zu lokalisieren und zu unterstützen.
Mexiko hat Kolumbien als Antwort auf diese Tragödie Hilfe angeboten. Die Regierungschefin der Stadt Mexiko, Claudia Sheinbaum, äußerte ihre Solidarität und bestätigte, dass ihre Verwaltung in Kontakt mit der mexikanischen Botschaft steht, um aktuelle Informationen über die Situation in Kolumbien zu erhalten.
Die Stärke und die Auswirkungen des Erdbebens haben in den betroffenen Regionen eine Alarmbereitschaft höchsten Grades ausgelöst, während die Notdienste weiterhin daran arbeiten, den Bedürfnissen der Betroffenen gerecht zu werden und die Schäden zu bewerten.