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Starker Erdbeben der Magnitude 7,4 erschüttert Kolumbien und verursacht schwere Schäden
Ein Erdbeben der Magnitude 7,4 hatte sein Epizentrum in San José del Palmar, Chocó, und führte zu Evakuierungen sowie erheblichen Gebäudeschäden in mehreren Regionen Kolumbiens.

Ein starkes Erdbeben der Magnitude 7,4 erschütterte Kolumbien am Montag, den 10. August, mit dem Epizentrum in der Nähe von San José del Palmar im Departement Chocó, in einer Tiefe von etwa 100 km. Das Beben löste eine sofortige Reaktion der Behörden aus und wurde in mehreren wichtigen Städten, einschließlich Bogotá und Cali, sowie in Nachbarländern wie Ecuador und Panama verspürt.
Die Behörden berichteten von schweren strukturellen Schäden an mehreren Gebäuden, einschließlich erheblicher Schäden an der Kathedrale von Manizales, die stark betroffen war, jedoch nicht einstürzte. Es wurden mindestens 20 Todesfälle, zahlreiche Verletzte und drei Vermisste bestätigt, obwohl die genauen Zahlen noch nicht vollständig beziffert sind.
Inmitten der Situation berichteten lokale Journalisten und die Behörden von Chocó, dass das Beben viele Bewohner aus verschiedenen Gebieten dazu brachte, aus Angst vor Nachbeben zu evakuieren. Die Gouverneurin von Chocó äußerte ihre Besorgnis über zusätzlich registrierte Erdbebenbewegungen, die seit dem anfänglichen Beben aufgetreten sind.
Seit dem Vorfall wurden Nachbeben in verschiedenen Distrikten des Landes gemeldet, was zu einem Zustand der Wachsamkeit und Anspannung in der Bevölkerung führte. Die Behörden überwachen die Situation und haben die Möglichkeit eines Tsunamis nach dem Erdbeben ausgeschlossen.
Das Erdbeben hat eine umfassende Medienberichterstattung ausgelöst, wobei sensible Bilder des Zusammenbruchs verschiedener Gebäude über soziale Medien verbreitet wurden. Die Bewohner in Panama, Venezuela und Ecuador teilten ebenfalls ihre Erfahrungen während des seismischen Ereignisses, das in diesen Regionen zu angespannten Momenten führte.
Der ehemalige Präsident Gustavo Petro äußerte sich in den sozialen Medien und rief die Beamten der Unidad Nacional para la Gestión del Riesgo de Desastres (Ungrd) bezüglich der Bedingungen in der Wasserkraftanlage Hidroituango nach dem Beben auf.