Panorama
Erdbeben der Stärke 7,4 fordert zahlreiche Todesopfer in Kolumbien
Ein starkes Erdbeben mit einer Magnitude von 7,4 erschüttete Kolumbien und führte zu mindestens 20 Toten sowie zahlreichen Verletzten und Gebäudeschäden.

Am Montag ereignete sich in Kolumbien ein starkes Erdbeben der Stärke 7,4. Nach Angaben des Kolumbianischen Geologischen Dienstes (SGC) lag das Epizentrum nahe San José del Palmar im westkolumbianischen Departamento Chocó in einer Tiefe von 96 Kilometern. Zuvor war die Stärke des Bebens mit 6,6 angegeben worden.
In der Stadt Pereira kamen mindestens 18 Menschen ums Leben, während zwei weitere Todesopfer in Manizales registriert wurden. Die Behörden berichten zudem von zahlreichen Verletzten und Gebäudeschäden in mehreren Städten, die die Erschütterungen spürten.
Panik herrschte in vielen Städten, einschließlich der Hauptstadt Bogotá, wo Millionen von Menschen die Auswirkungen des Bebens erlebten. Laut einer Berichterstattung spürten die Einwohner der Region die Erschütterungen bis nach Cali, was zu einer erhöhten Besorgnis über mögliche Nachbeben führte.

Mehrere Quellen berichten von Schäden an Gebäuden, wobei laut einer Meldung mindestens 20 Gebäude eingestürzt sind. Die Gouverneurin des betroffenen Bezirks informierte über die Lage und die Anzahl der Verletzten, die noch geklärt werden muss.
Lokale Behörden und Rettungsdienste sind im Einsatz, um nach Überlebenden zu suchen und weitere notwendige Maßnahmen einzuleiten. Berichten zufolge gibt es bereits erste Hilfsmaßnahmen, die zur Unterstützung der betroffenen Bevölkerung eingeleitet wurden.
Insgesamt haben die Berichte über das Erdbeben erhebliche Besorgnis ausgelöst, und Politiker sowie Experten in Kolumbien warnen vor möglichen Nachbeben, während die Erhebung der Schäden und die Unterstützung der Betroffenen fortgesetzt werden.