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Dienstag, 11. August 2026

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Erdbeben in Kolumbien verursacht über 100 Todesfälle

Bei einem Erdbeben in Kolumbien sind bislang mehr als 100 Menschen gestorben, hunderte weitere wurden verletzt. Der Präsident rief den Katastrophenfall aus.

Erdbeben in Kolumbien verursacht über 100 Todesfälle
Bild: Gunnar Ries zwo · Openverse · BY-SA

Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,4 hat Kolumbien erschüttert und dabei mehr als 100 Menschen das Leben gekostet. Präsident Abelardo de la Espriella, der erst kürzlich sein Amt angetreten hat, gab die Zahl von 111 Todesfällen während eines Krisentreffens bekannt.

Zusätzlich wurden 87 Verletzte registriert, die in verschiedenen Krankenhäusern behandelt werden. Das Erdbeben hat schwere Schäden in mehreren Landesteilen verursacht, insbesondere im Departamento Valle del Cauca, wo viele der Meldungen über Opfer und Zerstörungen stammen.

Laut Berichten von mehreren Bürgermeistern und Gouverneuren sind mehr als 1.500 Wohnhäuser beschädigt, wobei 61 Gebäude vollständig eingestürzt sind. Die Gouverneurin von Valle del Cauca, Dilian Francisca Toro, teilte mit, dass in ihrer Region mindestens 27 Todesfälle zu beklagen sind.

Der Geologische Dienst Kolumbiens bezeichnete das Erdbeben als das schwerste seit einem Jahrzehnt, was die Dringlichkeit der Situation umso mehr unterstreicht. Die Behörden haben sofortige Hilfsmaßnahmen eingeleitet, um betroffenen Menschen zu helfen.

Der Präsident hat den Katastrophenfall ausgerufen, um die Hilfsmaßnahmen effizienter zu gestalten. Er rief die Bevölkerung auf, bei den Rettungsarbeiten zu unterstützen, wo immer dies möglich ist.

Die genaue Zahl der Verletzten sowie Informationen über weitere Schäden sind noch unvollständig und können sich in den kommenden Stunden ändern, da die Rettungs- und Erkundungsteams die betroffenen Gebiete erreichen.