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Samstag, 8. August 2026

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EU fordert von Meta und TikTok Maßnahmen gegen Falschinformationen nach Ceuta-Andrang

Die EU-Kommission verlangt von den Unternehmen Meta und TikTok, stärker gegen Falschinformationen vorzugehen, die einen Beinahe-Massenansturm von Migranten auf Ceuta ausgelöst haben.

EU fordert von Meta und TikTok Maßnahmen gegen Falschinformationen nach Ceuta-Andrang
Bild: Adam Cli · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0

Nach dem massiven Andrang von Migranten auf die spanische Exklave Ceuta hat die EU-Digitalkommissarin Henna Virkkunen den Betreiber der sozialen Netzwerke Meta und TikTok aufgefordert, entschiedener gegen Falschinformationen vorzugehen. Die Migration von Zehntausenden Menschen fand offenbar in Reaktion auf vermeintliche Meldungen über eine Grenzöffnung statt.

Die EU-Kommission hat den Verdacht geäußert, dass Fake News in sozialen Netzwerken zur Eskalation der Situation beigetragen haben. Virkkunen erklärte, dass diese Informationen zu dem Ansturm auf Ceuta führten und damit den Druck auf die Grenze verstärkten.

EU fordert von Meta und TikTok Maßnahmen gegen Falschinformationen nach Ceuta-Andrang
Bild: U.S. Air Force graphic by Airman 1st Class Taylor Slater · Wikimedia Commons · Public domain

In ihrem Appell an Meta und TikTok fordert die EU-Kommission eine aktive Kontrolle über die Verbreitung von Fehlinformationen in den sozialen Medien. Dies geschieht im Kontext von anhaltenden Herausforderungen an den EU-Außengrenzen und der Notwendigkeit, die Integrität der Informationen zu gewährleisten.

Die Anfrage kommt zu einer Zeit, in der die EU Konzepte zur besseren Regulierung digitaler Plattformen diskutiert. Dabei liegt der Fokus auf der Verantwortung der Unternehmen, den Schutz gegen schädliche und falsche Inhalte zu verstärken.