Welt
FIFA-Präsident Infantino erhält Unterstützung trotz wachsender Kritik
Gianni Infantino bleibt vorerst FIFA-Präsident, gestützt von verschiedenen Fußballverbänden, während die Kritiken anhalten.

Gianni Infantino bleibt vorerst als Präsident der FIFA, trotz zunehmender Kritik an seiner Führung und Aktivitäten. Bei einer Sondersitzung gelang es ihm, den gesamten Vorstand hinter sich zu vereinen, berichtete NRC.
Die Unterstützung für Infantino kommt auch aus Südamerika, wo sich die Fußballverbände von Mexiko und Argentinien öffentlich für sein Verbleiben ausgesprochen haben. Dies geschieht vor dem Hintergrund der Kontroversen um seinen mittlerweile zurückgezogenen Plan, die kommerziellen Rechte der Weltmeisterschaft an Investoren zu verkaufen, laut NU.nl.
In Afrika steht die Confederation of African Football (CAF) einstimmig hinter Infantino. Präsident Patrice Motsepe hat gute Governance betont, woraufhin die Unterstützung für den FIFA-Präsidenten bekräftigt wurde, wie von Al Jazeera berichtet.

Es gibt jedoch Fragen zur Unterstützung aus Afrika. Trotz der positiven Haltung der CAF ist noch unklar, inwieweit die wichtigsten Fußballnationen des Kontinents diese Unterstützung teilen, so BBC News.
Die Situation um Infantino ist zudem durch die aufkommende Opposition aus Europa kompliziert. Nach dem gescheiterten Investorenplan scheint Druck zu entstehen, eine Gegenbewegung aufzubauen, wie Der Tagesspiegel anmerkt.
Die Spannungen innerhalb der FIFA setzen sich fort, wobei verschiedene Parteien sich in einem Machtkampf befinden. Infantino hat jedoch gezeigt, dass er weiterhin Unterstützung hat, auch wenn die Kritik anhält, so ntv Nachrichten.