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FIFA trennt sich von Betriebsdirektor Kevin Lamour nach Kritik an Infantino
Der Betriebsdirektor von FIFA, Kevin Lamour, wurde entlassen, nachdem er Präsident Gianni Infantino öffentlich kritisierte.

Kevin Lamour, der Betriebsdirektor von FIFA, wurde entlassen, nachdem er Präsident Gianni Infantino für dessen Pläne zur Veräußern eines Anteils am Weltcup kritisiert hatte. Laut Sky News wurde seine Entlassung bestätigt, nachdem er Infantino vorgeworfen hatte, den Verband über seine Absichten zu täuschen.
Lamour äußerte sich öffentlich kritisch zu Infantino und bezog sich dabei auf dessen jetzt aufgegebene Pläne, einen Teil der Weltmeisterschaft an Investoren zu verkaufen. Die Kritik entstand vor etwa drei Wochen, als er seine Bedenken bezüglich dieser Strategie äußerte, wie BBC Sport berichtete.
Die Entscheidung zur Trennung von Lamour erfolgte scheinbar ohne öffentliche Vorankündigung und folgte unmittelbar auf die negative Reaktion auf die ursprünglichen Pläne von Infantino. CNN berichtete, dass die Pläne, Anteile an der Fußball-Weltmeisterschaft zu verkaufen, nach den vorangetriebenen Diskussionen als unhaltbar erachtet wurden.
Infantino hatte mehrfach betont, dass er die FIFA in eine neue Richtung führen wolle, doch Lamours Kritik stellte die Umsetzung dieser Vision infrage. Mehrere Nachrichtenquellen, darunter der Tagesspiegel und SRF, berichteten über die Spannungen zwischen Lamour und Infantino.
Die genauen Gründe für die Entlassung wurden nicht im Detail erläutert, jedoch ist es klar, dass die öffentliche Kritik Lamours eine entscheidende Rolle gespielt hat. Seine Vorwürfe gegen den Präsidenten wurden als zu riskant für die Position innerhalb der FIFA angesehen.
Die Reaktion von FIFA scheint darauf abzuzielen, eine klare Linie gegenüber abweichenden Meinungen innerhalb des Verbands zu ziehen, insbesondere in einer Zeit, in der das Vertrauen in die Führung von Infantino aufgrund der geschäftlichen Veränderungen innerhalb der Organisation unter Druck steht. Der weltweite Fußballverband sieht sich seit einigen Jahren zunehmender Kritik ausgesetzt, und interne Auseinandersetzungen könnten potenziell die Strategie und Position von FIFA an der Spitze des internationalen Fußballs beeinflussen.