Politik
Französische Behörden haben seit Frühjahr Kleinboote im Kanal zehnmal gestoppt
Neue Informationen widerlegen Behauptungen von Konservativen und Reformisten über polizeiliches Eingreifen.

Die französischen Behörden haben seit dem Frühjahr in der Straße von Dover zehn Mal Kleinboote im Kanal gestoppt, um Migranten zurück nach Frankreich zu bringen. Diese Information wurde am Freitag von offiziellen Stellen bekannt gegeben.
Laut den Berichten setzten die maritimen Präfekturbeamten "Interventionstaktiken" ein, um die Boote zu boarden oder zu kontrollieren. Dies steht im Gegensatz zu Aussagen von konservativen und reformistischen Politikern, die behaupteten, die französischen Behörden würden in solchen Fällen nicht eingreifen.

Die Offenlegung dieser Einsätze stellt die bisherigen Behauptungen in Frage, dass die französische Polizei nicht an der Kontrolle der Bootskreuzungen beteiligt ist. Die Schiffe wurden in der Regel an der Überfahrt gehindert, während die Flüchtlinge an Bord waren.
Die französischen Offiziellen haben keinen weiterführenden Kommentar zu den umstrittenen Aussagen über ihre Vorgehensweise abgegeben, wodurch die Debatte über das Thema weiterhin aufrechterhalten wird.