Panorama
Österreich verhandelt über Rückführungszentrum in Uganda
Österreich führt gemeinsam mit mehreren europäischen Ländern Gespräche über die Einrichtung eines Rückführungszentrums in Uganda, das bis 2027 in Betrieb gehen könnte.

Österreich ist zusammen mit Deutschland, den Niederlanden, Dänemark und Griechenland in fortgeschrittenen Verhandlungen über die Errichtung eines Rückführungszentrums in Uganda. Laut Berichten der griechischen Zeitung "Kathimerini" könnte die Anlage als Pilotprojekt bis zum Jahr 2027 ihren Betrieb aufnehmen.
Die Gespräche umfassen sowohl die Schaffung der Infrastruktur als auch die Zukunft der abgelehnten Asylbewerber. Berichten zufolge sind bis zu 10.000 Personen geplant, die in dem Zentrum untergebracht werden sollen.
Neben Uganda werden laut Medien auch Ruanda und Kenia als mögliche Alternativen für das Rückführungszentrum diskutiert. Diese Überlegungen stoßen auf unterschiedliche Reaktionen in den beteiligten Ländern.
Die diplomatischen Quellen haben jedoch keine spezifischen Details zur genauen Lage des Zentrums oder zu den rechtlichen Rahmenbedingungen veröffentlicht. Die Verhandlungen laufen weiter, während die beteiligten Länder nach Lösungen im Umgang mit Migranten suchen.