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Dienstag, 11. August 2026

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Italienische Premier Meloni äußert Unmut über Gewerkschaftsaktion bei Gedenkfeier in Marcinelle

Premier Giorgia Meloni zeigt sich unzufrieden mit der Protestaktion von Gewerkschaftsmitgliedern während der Gedenkfeier für die Bergbaukatastrophe in Marcinelle.

Italienische Premier Meloni äußert Unmut über Gewerkschaftsaktion bei Gedenkfeier in Marcinelle
Bild: Rob Croes / Anefo · Wikimedia Commons · CC0

Die italienische Premierministerin Giorgia Meloni hat ihr Unbehagen über eine Aktion belgischer Gewerkschaftsmitglieder während der Gedenkfeier für die Bergbaukatastrophe in Marcinelle zum Ausdruck gebracht. Diese Veranstaltung fand am Samstag statt, und Meloni nannte es ein "schändliches Gebaren."

Berichten zufolge blieben einige Gewerkschaftsmitglieder während der Rede des Präsidenten des italienischen Senats, Ignazio Benito La Russa, der Mitglied von Melonis rechtsextremer Partei Fratelli d'Italia ist, der Bühne fern.

Aufnahmen des Geschehens zeigen, dass die Gewerkschaftsmitglieder dem Redner den Rücken zukehren, was zu Kontroversen führte. Die Aktion wird als Protest gegen die Anwesenheit italienischer rechtsextremer Politiker angesehen.

Der Außenminister Maxime Prévot (MR) hat ebenfalls auf die Situation reagiert und sein Bedauern über die Gewerkschaftsaktion geäußert. Dies meldete er an VTM NIEUWS.

Weiter berichtet HLN, dass die Polizei von Charleroi am frühen Tag Plakate und Flyer von antifaschistischen Aktivisten beschlagnahmt hat. Diese Aktivisten protestierten gegen das Kommen der italienischen Politiker zur Gedenkfeier.

Die Gedenkfeier für die Bergbaukatastrophe, die 1956 stattfand, ist ein wichtiges Ereignis in der belgischen Geschichte, und diese Protestaktion hat zu verschiedenen Reaktionen sowohl belgischer als auch italienischer Vertreter geführt.