Wirtschaft
Identifizierung der Opfer des Unglücks von Marcinelle läuft
Belgien intensiviert seine Bemühungen zur Identifizierung der Überreste verstorbener Bergleute aus der Katastrophe von 1956.

Der Brand im Bois du Cazier, der am 8. August 1956 ausbrach, kostete 262 Bergleuten das Leben und bleibt die größte Bergbaukatastrophe in der Geschichte Belgiens. Um mit diesem tragischen Ereignis umzugehen, startete Belgien im Jahr 2021 ein umfassendes wissenschaftliches und humanitäres Projekt.
Im Rahmen dieses Projekts wurden vierzehn nicht identifizierte Körper exhumiert, um DNA-Analysen durchzuführen. Diese Bemühungen zielen darauf ab, den Opfern eine Identität zu geben und den betroffenen Familien Linderung zu verschaffen.
Bislang konnten dank der durchgeführten DNA-Analysen sechs der vierzehn „Unbekannten“ identifiziert werden, was einen bedeutenden Fortschritt in diesem Gedenkprozess darstellt.