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Freitag, 14. August 2026

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Japan: Starkregen fordert mindestens vier Todesopfer

Heftige Niederschläge in der Präfektur Chiba, nahe Tokio, führten zu Opfern und erheblichen Störungen, wobei Tausende am Flughafen Narita festsaßen.

Japan: Starkregen fordert mindestens vier Todesopfer
Bild: Kabelleger / David Gubler · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0

In der Präfektur Chiba, östlich von Tokio, haben starke Regengüsse mindestens vier Menschen das Leben gekostet, berichten die lokalen Behörden. Die außergewöhnlichen Niederschläge führten zu Erdrutschen und Überschwemmungen, wodurch ein Höchstwarnsignal in der Region ausgegeben wurde.

Die japanischen Notfallbehörden berichteten, dass unter den Opfern drei Personen waren, die in der Nacht von Freitag gefunden wurden. Zudem wurde ein viertes Todesopfer in den überfluteten Gebieten bestätigt. Es wird befürchtet, dass die Zahl der Opfer aufgrund der umfangreichen Schäden und der noch laufenden Rettungsmaßnahmen weiter steigen könnte.

Die heftigen Regenfälle haben Tausende Reisende am internationalen Flughafen Narita gestrandet, mit erheblichen Verzögerungen im Straßen- und Schienenverkehr. Viele Flüge wurden aufgrund der schlechten Wetterbedingungen abgesagt oder verschoben.

Japan: Starkregen fordert mindestens vier Todesopfer
Bild: luca.sartoni · Openverse · BY-SA

Neben den Opfern haben die schweren Regenfälle zu einem Stromausfall für über 20.000 Haushalte geführt, viele Anwohner mussten evakuiert werden. Die Behörden haben Evakuierungsanordnungen erlassen, die Tausende von Menschen in der Region betreffen.

Berichten zufolge trafen die Regenfälle am Donnerstagabend ein, was die Aktivierung von Notdiensten zur Bewältigung der Krise erforderlich machte. Die Wetterbedingungen bereiten weiterhin Sorgen bei den Bürgern und den lokalen Behörden, während die Situation genau beobachtet wird.

Die Japan Meteorological Agency beschrieb die Regenfälle als 'beispiellos' und betonte, dass solche extremen Wetterereignisse in der Region zunehmend häufiger auftreten. Rettungsmaßnahmen und Sicherheitsüberprüfungen sind derzeit im Gange, um das Ausmaß der Schäden zu bewerten.