Zum Inhalt springen

tagblick

Freitag, 23. Oktober 2026

Suche

Inland

LKA Bayern vermutet Anschlagversuch auf Rüstungsunternehmen in München

Nach einer Brandattacke auf eine Baustelle in München geht das LKA Bayern von einem Anschlagsversuch auf ein Rüstungsunternehmen aus. Zwei Verdächtige wurden festgenommen.

Archivbild: LKA Bayern vermutet Anschlagversuch auf Rüstungsunternehmen in München
ArchivbildBild: Christian Michelides · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0

In der Nacht zum Donnerstag kam es auf einer Baustelle in München zu einer Brandattacke, bei der mehrere Brandsätze eingesetzt wurden. Das Bayerische Landeskriminalamt (LKA) hat die Ermittlungen übernommen und vermutet, dass das Ziel dieser Attacke ein Unternehmen aus dem Rüstungsbereich war.

Ein Sprecher des LKA machte deutlich, dass die Ermittlungen aufgrund eines vermuteten politischen Hintergrunds geführt werden. Weitere Details zu den Motiven hinter dem Anschlag wurden bislang nicht veröffentlicht, ebenso ist unklar, um welches Unternehmen es sich handelt.

Nach dem Vorfall nahmen Polizeikräfte zwei Personen an einer nahegelegenen Tankstelle fest. Diese Festnahmen könnten mit dem Anschlagsversuch in Verbindung stehen, jedoch liegen derzeit keine weiteren Informationen zu den Verdächtigen oder ihrem möglichen Motiv vor.

Archivbild: LKA Bayern vermutet Anschlagversuch auf Rüstungsunternehmen in München
ArchivbildBild: digital cat  · Flickr · BY

Das Unternehmen Rohde & Schwarz wird in den Berichten als Ziel des Anschlags genannt, allerdings war diese Information nicht durch alle Quellen bestätigt. Das LKA selbst nannte keine spezifischen Firmennamen, was zu Verwirrung führt.

Laut den Ermittlungen könnte es sich um einen politisch motivierten Anschlag handeln, was die Dringlichkeit und den Umfang der Ermittlungen beeinflusst. Die Sicherheitsbehörden sind sich der Sensibilität des Themas bewusst, insbesondere im Zusammenhang mit den aktuellen geopolitischen Entwicklungen.

Der Vorfall hat in der Öffentlichkeit bereits Besorgnis ausgelöst. Die Ermittlungen des LKA Bayern setzen den Fokus auf mögliche Zusammenhänge zwischen der Brandattacke und aktivistischen Bewegungen, die gegen Rüstungsunternehmen tätig sind. Die Behörden bitten um weitere Hinweise aus der Bevölkerung, um die Hintergründe des Anschlags vollständig aufzuklären.