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Freitag, 23. Oktober 2026

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Migranten, die von den USA abgeschoben wurden, starben bei Erdbeben in Venezuela

Eine Gruppe venezolanischer Migranten, darunter Kinder, kam in einem eingestürzten Gebäude bei einem Erdbeben in La Guaira ums Leben.

Archivbild: Migranten, die von den USA abgeschoben wurden, starben bei Erdbeben in Venezuela
ArchivbildBild: Lovepeacejoy404 · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0

Am 24. Juni traf ein doppeltes Erdbeben der Magnituden 7,2 und 7,5 Venezuela, wobei insbesondere der Staat La Guaira im Norden von Caracas betroffen war. Laut einer offiziellen Bilanz haben seit dem Erdbeben, mehr als zwei Monate nach der Katastrophe, mindestens 6.509 Menschen ihr Leben verloren.

Unter den Opfern befand sich eine Gruppe von 146 venezolanischen Migranten, die von den USA abgeschoben worden waren und in einem alten Gebäude untergebracht waren, das während der Erschütterungen einstürzte. Berichten zufolge gehörten sieben Kinder zu dieser Gruppe.

Die Migranten waren zum Zeitpunkt des Erdbebens von den Geheimdiensten in Gewahrsam genommen worden, wie aus Informationen mehrerer Medien hervorgeht.

Archivbild: Migranten, die von den USA abgeschoben wurden, starben bei Erdbeben in Venezuela
ArchivbildBild: sybarite48 · Flickr · BY

Verwandte dieser Migranten äußerten Entschuldigungsforderungen und verwiesen auf die Tragödie, die ihre Familien gleichzeitig mit den Folgen des Erdbebens getroffen hat.

Die Rettungskräfte setzen ihre Arbeit in den Trümmern fort, um nach weiteren Opfern zu suchen, während sich die Situation in der Region mit neuen Zahlen zu den Todesopfern weiterhin entwickelt.