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Mittwoch, 12. August 2026

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Mindestens 15 Tote und 27 Vermisste nach Fährunglück in Simbabwe

Ein Fährenunglück auf dem Kariba-See führte zu mindestens 15 Todesfällen und 27 vermissten Personen, berichten die Behörden.

Mindestens 15 Tote und 27 Vermisste nach Fährunglück in Simbabwe
Bild: Suesen · Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0

Ein Vorfall mit einer Fähre auf dem Kariba-See in Simbabwe hat mindestens 15 bestätigte Todesfälle zur Folge, während 27 Personen als vermisst gemeldet wurden, laut offiziellen Quellen. Die Fähre mit dem Namen 'Mbuya Nehanda' kentete am Montagnachmittag, nachdem sie von einer großen Welle getroffen wurde, wie die simbabwische Behörden berichten.

Das Schiff war Berichten zufolge überladen und transportierte mehr Passagiere als die vorgesehene Kapazität von 90 Personen. Aktuellen Schätzungen zufolge befanden sich mindestens 114 Erwachsene an Bord, zusätzlich zu fünf Besatzungsmitgliedern. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass möglicherweise eine unbekannte Anzahl von Kleinkindern anwesend war, die normalerweise keine Tickets benötigen.

Die Rettungsarbeiten sind im Gange, wobei lokale Beamte aktiv nach den Vermissten suchen. Die Situation hat eine Reaktion der Zivilschutzbehörde von Simbabwe ausgelöst, die die Einzelheiten des Vorfalls und die Anzahl der Opfer bestätigt hat.

Mindestens 15 Tote und 27 Vermisste nach Fährunglück in Simbabwe
Bild: Suesen · Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0

Die Behörden haben angedeutet, dass die tatsächliche Anzahl der Personen, die sich an Bord der Mbuya Nehanda befinden könnten, die aufgezeichneten Ticketverkäufe übersteigen könnte, was auf mögliche Sicherheitsmängel hinsichtlich der Passagiergrenzen und der Bootsbetriebe hinweist.

Zeugen berichteten von Panik, als die Fähre begann, sich im Wasser umzudrehen. Der tragische Unfall hat die Aufmerksamkeit auf die Sicherheitsvorschriften für Fähren in der Region gelenkt, da Bedenken hinsichtlich der Bootsicherheit unter den Wetterbedingungen rund um den Kariba-See bestehen.

Als Reaktion auf den Vorfall fordern die Beamten eine Überprüfung der Sicherheitsprotokolle für Fähren, um ähnliche Vorfälle in der Zukunft zu verhindern. Die Suche nach den vermissten Personen dauert an, und Angehörige der Passagiere versammeln sich am Unglücksort und warten auf weitere Nachrichten.