Ausland
Nepal: Die Leichen von fünf Bergsteigern auf dem Yalung Ri gefunden
Rettungskräfte haben die Leichen von fünf Bergsteigern entdeckt, die seit einer Lawine im November 2025 auf dem Yalung Ri vermisst wurden.

Nepalese Rettungskräfte haben am Donnerstag die Leichen von fünf Bergsteigern auf dem Yalung Ri gefunden, einem Gipfel an der Grenze zwischen Nepal und Tibet. Diese Bergsteiger waren seit November 2025 vermisst worden, nachdem sie bei einer Lawine an den Hängen dieses 5.630 Meter hohen Berges mitgerissen wurden.
Unter den gefundenen Bergsteigern waren zwei nepalesische Staatsangehörige, während die drei anderen Ausländer waren. Den Informationen zufolge umfassten die Opfer einen italo-kanadischen Staatsbürger, einen Deutschen und einen Italiener, die Teil einer Expedition am Berg waren.
Schlechtes Wetter und das schwierige Gelände hatten die Suchbemühungen seit dem Unfall erschwert. Die Lawine war besonders tödlich gewesen und hatte die Kletterer in hohe Lagen des Berges mitgerissen, was zusätzliche Herausforderungen für die Rettungsteams schuf.
Die Entdeckung der Leichen wurde von mehreren Medien, einschließlich Le Figaro und Le Monde, berichtet, die Details zur Situation der vermissten Bergsteiger lieferten. Die Retter hatten unter schwierigen Bedingungen gearbeitet, um die Leichen nach mehreren Monaten der Suche zu lokalisieren.
Der Yalung Ri ist nicht nur für seine Schönheit bekannt, sondern auch für die Gefahren, die er für Bergsteiger darstellt. Der im November geschehenen Unfall hatte Bedenken hinsichtlich der Sicherheit von Expeditionen in dieser Region aufgeworfen.
Diese Tragödie hebt die mit dem Bergsteigen in naturbelassenen Gebieten verbundenen Risiken hervor, insbesondere in den Himalaya-Bergen, die Kletterer aus aller Welt anziehen, trotz der damit verbundenen Gefahren.