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Niedrige Wasserstände der Donau legen Überreste aus dem Zweiten Weltkrieg frei und führen zur Stilllegung von Anlagen
In der Donau sind bei niedrigen Wasserständen Überreste von Soldaten des Zweiten Weltkriegs aufgetaucht, was Rumänien zur Einstellung eines Reaktors veranlasst hat.

Die niedrigen Wasserstände der Donau haben die Überreste von Soldaten des Zweiten Weltkriegs sowie ein gut erhaltenes Motorrad freigelegt, wobei auch Identifikationsmarken neben den Körpern gefunden wurden, berichten die BBC News.
Im Zusammenhang mit diesen Entdeckungen hat Rumänien mit der kontrollierten Stilllegung des zweiten Reaktors des Kernkraftwerks Cernavoda begonnen, eine Maßnahme, die aufgrund fortwährender Bedenken hinsichtlich der Wasserstände des Flusses und deren Auswirkungen auf den Betrieb ergriffen wurde.

Die Behörden stehen unter Druck, die Situation schnell zu beurteilen, um sowohl historische als auch sicherheitstechnische Belange zu berücksichtigen. Historiker sind gespannt darauf, was die Funde über die Geschichte der Region und die Ereignisse im Zweiten Weltkrieg offenbaren können.
Bei einem Besuch vor Ort betonte ein rumänischer Regierungsvertreter die Notwendigkeit, die Umweltbedingungen genau zu überwachen, um die Sicherheit der Bevölkerung und den reibungslosen Betrieb der Infrastruktur zu gewährleisten.