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Samstag, 7. November 2026

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Papst Leo XIV. startet zwölftägige Südamerika-Reise

Papst Leo XIV. hat am Freitag seine längste Auslandsreise begonnen, die ihn nach Uruguay, Argentinien und Peru führt.

Archivbild: Papst Leo XIV. startet zwölftägige Südamerika-Reise
ArchivbildBild: Mehr Demokratie e.V. · Flickr · BY-SA

Papst Leo XIV. ist am Freitag zu einer zwölftägigen Reise nach Südamerika aufgebrochen, die als seine bislang längste Auslandsreise gilt. Die erste Station der Reise ist Uruguay, wo der Papst vom Präsidenten Yamandu Orsi empfangen wurde.

Nach Angaben von der Kleinen Zeitung traf der Papst am Abend in Montevideo ein. Der Präsident würdigte die enge Verbindung des Oberhaupts der katholischen Kirche zu Uruguay, wo er zuvor eine längere Zeit gelebt hat.

In seiner ersten Ansprache lobte Leo XIV. die Demokratie Uruguays und bezeichnete das Land als Modell für friedliche Regierungswechsel über mehr als vier Jahrzehnte. Diese Aussagen wurden von Südtirol News und anderen Quellen als bedeutend hervorgehoben.

Zusätzlich wird berichtet, dass der Papst nach seinem Aufenthalt in Uruguay auch Argentinien und Peru besuchen wird. In diesen Ländern lebte Leo XIV. mehr als 20 Jahre als Missionar und Bischof, bevor er Papst wurde. Seine Rückkehr hat besondere Bedeutung, da er nach eigenen Angaben auch die peruanische Staatsbürgerschaft besitzt.

Der Papst brach seine Reise einige Wochen nach einer Krebserkrankung und einer entsprechenden Operation auf. Laut Berichten hat er sich in den letzten Wochen gut erholt und gibt an, sich „in Form“ zu fühlen.

Die Reise ist nicht nur eine Möglichkeit für Leo XIV., sein früheres Leben in Südamerika zu reflektieren, sondern auch, um sich mit aktuellen politischen Gegebenheiten in den Ländern zu befassen. In Argentinien wird eine Begegnung mit dem marktradikalen Reformer Javier Milei erwartet. In Peru wird er unter anderem mit hochrangigen Politikern zusammentreffen, die sein Eintreten für soziale Themen herausfordern könnten.