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Saudi-Arabien zerstört Huthi-Ziele im Jemen während „Großoffensive“
Die von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition hat in Jemen mehr als hundert militärische Ziele der Huthi-Miliz zerstört, während Berichte über gegnerische Angriffe auf Riad vorliegen.

Die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition hat nach eigenen Angaben im Rahmen einer „Großoffensive“ 136 militärische Ziele der Huthi-Miliz im Jemen zerstört. Dies wurde von Turki al Maliki, dem Sprecher der Koalition, bestätigt. Die Angriffe richteten sich gegen die personalen und materiellen Kapazitäten der Huthi-Rebellen, die von Iran unterstützt werden, und fanden in Gebieten statt, die die Rebellen kontrollieren.
Berichten zufolge wurden in mehreren Regionen des Jemen Angriffe durch die Militärkoalition durchgeführt, die gegen die vom Iran unterstützten Huthi-Kämpfer gerichtet sind. Unter den Zielen befanden sich wichtige militärische Einrichtungen und Stellungen der Huthi, die über Jahre hinweg einen großen Teil des Landes kontrolliert haben.
Am selben Tag wurde auch ein Angriff auf den internationalen Flughafen von Riad vermeldet, der von den Huthis ausgeführt wurde. Nach Angaben saudischer Behörden sollen dabei mindestens zwölf Menschen, darunter auch Ausländer, getötet und über 300 verletzt worden sein. Der Flughafenbetrieb wurde vorübergehend eingestellt, und die bereits bestehende Anspannung in der Region nahm weiter zu.
Die Koalition betonte, dass ihre Militäroperationen darauf abzielen, die Bedrohung durch ballistische Raketen und andere offensive Kapazitäten der Huthi-Miliz zu neutralisieren. Diese Maßnahmen wurden als Reaktion auf die zunehmenden Angriffe der Huthis auf saudisches Territorium gerechtfertigt.
Zusätzlich berichteten Medien, die nahe den Huthis stehen, über die Militäraktionen der saudischen Koalition im Nordwesten des Landes. Diese Berichterstattung unterstreicht die Komplexität des Konflikts im Jemen, der seit Jahren anhält und vielfältige politische sowie militärische Dimensionen aufweist.
Die Situation in der Region bleibt angespannt, während die Militärkoalition und die Huthi-Miliz beide weiterhin ihre militärischen Kapazitäten und Strategien entfalten. Der militärische Konflikt im Jemen wird von humanitären Organisationen als eine der schwersten Krisen der Gegenwart angesehen, und die Auswirkungen der jüngsten Eskalation dürften weitreichende Folgen haben.