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Freitag, 18. September 2026

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Saudischer Thronfolger bat Trump um militärische Unterstützung gegen Houthis

Mohammed bin Salman forderte von Donald Trump Angriffe auf die Houthis, der US-Präsident wies das Angebot jedoch zurück und bot nur Geheimdiensthilfe an.

Archivbild: Saudischer Thronfolger bat Trump um militärische Unterstützung gegen Houthis
ArchivbildBild: Michel Temer - Fotos livres, com o crédito. · Flickr · BY

Der saudische Thronfolger Mohammed bin Salman bat den Präsidenten der Vereinigten Staaten, Donald Trump, um militärische Unterstützung für Angriffe gegen die Houthis, eine vom Iran unterstützte Rebellengruppe, die im Jemen an Einfluss gewinnt. Verschiedene Quellen berichten, dass Trump den Vorschlag für direkte Angriffe ablehnte, jedoch die amerikanische Regierung zugesichert hat, Unterstützung in Form von Geheimdienstinformationen und Zielangaben für die militante Gruppe bereitzustellen.

Am Donnerstag rückten die Houthis in Richtung strategischer Punkte vor und eroberten mehrere Orte entlang der Küste des Roten Meeres. Diese Offensive löste Bedenken aus, da die Rebellen drohten, eine essenzielle Route für die Öl-exporte Saudi-Arabiens zu gefährden und den Schiffsverkehr von Öltankern zu beeinträchtigen.

Darüber hinaus verschärft sich die Situation im Jemen durch neue Angriffe der Houthis auf saudische Städte, darunter die große Moschee in Mekka, die einen heiligen Ort des Islam darstellt. Diese Angriffe führten zu Verletzten und lösten Alarmstufen bezüglich der Sicherheit in der Region aus.

Archivbild: Saudischer Thronfolger bat Trump um militärische Unterstützung gegen Houthis
ArchivbildBild: Michel Temer - Fotos livres, com o crédito. · Flickr · BY

Saudi-Arabien hat als Reaktion auf diese Angriffe versprochen, entschlossen zu reagieren. Die saudischen Behörden beschuldigen die Houthis, feindliche Operationen durchgeführt zu haben, und weisen darauf hin, dass es in den letzten Tagen eine signifikante Anzahl von Luftangriffen durch Riad gegeben hat, wobei in Berichten mindestens 300 Luftangriffe erwähnt wurden.

In der Zwischenzeit bestreitet der Iran, direkt in den Konflikt verwickelt zu sein, wird jedoch weiterhin als Unterstützer der Houthis angesehen. Diese Aussage erfolgt vor dem Hintergrund der Befürchtungen eines direkten Konflikts zwischen dem Iran und Saudi-Arabien.

Die Situation in der Region ist aufgrund möglicher Auswirkungen auf den globalen Ölmarkt noch angespannt, was Besorgnis über die Energiesicherheit auslöst, zumal die Ölpreise nach den Angriffen und Eskalationen im Konflikt einen Anstieg verzeichnet haben.