Inland
Spanien erhebt Vorwürfe gegen Russland und Israel wegen Ceuta-Krise
Spaniens Ministerpräsident Sánchez macht Russland und Israel für Falschmeldungen zur Ceuta-Krise verantwortlich.

Die Migrationskrise in Ceuta hat in Spanien erheblichen Aufruhr ausgelöst, nachdem Berichten zufolge etwa 72.000 Menschen die Exklave stürmten. Die spanische Regierung sieht in dieser Situation eine Verbindung zu Desinformation, die über soziale Netzwerke verbreitet wird.
Regierungschef Pedro Sánchez hat konkret Russland und Israel beschuldigt, an der Verbreitung dieser Falschmeldungen beteiligt zu sein. Diese Informationen könnten zur Eskalation der Krise beigetragen haben. Sánchez macht deutlich, dass die sozialen Netzwerke, die mit diesen Ländern verbunden sind, eine zentrale Rolle spielen.
Zusätzlich wird darüber spekuliert, dass Ceuta möglicherweise finanzielle Unterstützung in Form von Millionenhilfen erhalten könnte, um mit den Folgen der Krise besser umzugehen. Die Rolle externer Akteure wird weiterhin kritisch beobachtet.