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Montag, 10. August 2026

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Taifun Dolphin: Mehr als eine Million Menschen in China evakuiert

Taifun Dolphin traf die östliche Küste Chinas und führte zu massiven Evakuierungen und Flugausfällen über das Wochenende.

Taifun Dolphin: Mehr als eine Million Menschen in China evakuiert
Bild: Ramisses · Wikimedia Commons · Public domain

Taifun Dolphin hat am Sonntag die dicht besiedelte Ostküste Chinas erreicht, wobei die stärksten Winde Geschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometern pro Stunde erreichten. Meteorologische Behörden gaben eine hohe Warnstufe aus, und viele Regionen, darunter Shanghai, waren von Schwerwetter betroffen.

Berichten zufolge wurden mehr als 1,6 Millionen Menschen in verschiedenen Teilen des Landes, darunter Shanghai, evakuiert. Die Stadt Wenzhou in der Provinz Zhejiang meldete etwa 900.000 Evakuierungen und eröffnete über 1.500 Notunterkünfte, während die Stadt Shanghai weitere 215.600 Menschen aus Hochrisikogebieten abzog.

Die Auswirkungen des Taifuns waren erheblich, mit etwa 1.500 Flugausfällen in Shanghai, was den Reiseverkehr stark beeinträchtigt hat. In anderen Teilen Chinas, darunter auch Peking, wurden die Menschen aufgefordert, vorsichtig zu sein und, wenn möglich, zu Hause zu bleiben. Die Stadt hatte eine rote Regenwarnung ausgegeben, die eine der höchsten Warnstufen darstellt.

Taifun Dolphin: Mehr als eine Million Menschen in China evakuiert
Bild: Mike Middlebrooke · Wikimedia Commons · Public domain

Das Nationale Meteorologische Zentrum Chinas hat zwar am Montagmorgen eine weniger schwere Taifunwarnung ausgegeben, jedoch wurde vor anhaltenden schweren Regenfällen gewarnt, die das Risiko von Überschwemmungen und Erdrutschen in betroffenen Regionen erhöhen könnten.

Zusätzlich zu den Evakuierungen haben Berichte über rekordverdächtige Niederschläge in Shanghai und den umliegenden Gebieten alarmiert. Behörden warnen, dass die starken Regenfälle mehrere Tage anhalten könnten und die Situation in den betroffenen Regionen gefährlich bleibt.

Trotz der massiven Naturereignisse gab es bis jetzt keine Berichte über Todesfälle, aber einige Medien berichteten über einen vermissten Jungen, der möglicherweise in das Meer gespült wurde. Die Behörden setzen ihre Bemühungen fort, die Sicherheit der betroffenen Bevölkerung zu gewährleisten.