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Taifun Dolphin verursacht Flugabsagen und Evakuierungen in China
Taifun Dolphin hat in den östlichen Regionen Chinas Chaos verursacht, mit über einer Million Evakuierungen und mehr als 1.000 Flugannullierungen, während die Behörden vor drohenden Überschwemmungen warnen.

Taifun Dolphin traf am Sonntagabend die dicht besiedelte Ostküste Chinas und brachte heftigen Regen mit sich. Die meteorologischen Behörden berichten von mehr als 1.000 Flugabsagen, die in den betroffenen Regionen verhängt wurden. Insbesondere die Flughäfen in Shanghai waren stark betroffen, wo fast 40 Prozent aller Flüge gestrichen wurden. Am Montag waren allein am Pudong Flughafen 642 Flüge und am Hongqiao Flughafen 301 Flüge betroffen, so eine Mitteilung der Stadtregierung.
Die Auswirkungen des Sturms führten zu umfassenden Evakuierungsmaßnahmen. Mehr als eine Million Menschen wurden nach Berichten von verschiedenen Medien in Sicherheit gebracht. Insbesondere in der Küstenstadt Wenzhou in der Provinz Zhejiang wurden mehr als 900.000 Menschen umgesiedelt und über 1.500 Notunterkünfte eingerichtet. Eine weitere Provinz, Fujian, berichtete von fast 100.000 Evakuierungen.
Das National Meteorological Centre (NMC) Chinas hatte am Montagmorgen die geringste Sturmwarnung ausgegeben, allerdings wurde gewarnt, dass in Teilen Ost- und Zentralchinas weiterhin starker Regen, der bis Montag anhalten könnte, zu schweren Überschwemmungen und Erdrutschen führen könnte. Die Behörden und Anwohner wurden aufgefordert, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um mögliche Schäden zu minimieren.

Inmitten der katastrophalen wetterbedingten Herausforderungen gibt es Berichte über einen vermissten neunjährigen Jungen, der Berichten zufolge in das Meer gespült wurde. Offizielle Stellen haben bislang keine gemeldeten Opfer bekannt gegeben, die Situation bleibt jedoch angespannt, da die Selbstschutzbemühungen der Bevölkerung weiterhin gefordert sind.
Die Situation in den betroffenen Regionen ist nach wie vor kritisch, da Meteorologen die Entwicklung von Taifun Dolphin aufmerksam verfolgen und die Behörden weiterhin vor den Gefahren durch die anhaltenden Regenfälle warnen. In einigen Zügen, darunter Verbindungen nach Hangzhou, kam es am Montagmorgen jedoch zu ersten Wiederherstellungen des Betriebs, was auf eine langsame Rückkehr zur Normalität hindeutet.
Insgesamt bleibt die Lage in Ostchina aufgrund von Taifun Dolphin angespannt, während sich der Sturm weiter ins Landesinnere bewegt. Die Behörden setzen alles daran, die Sicherheit der betroffenen Bevölkerung zu gewährleisten und die Transportverbindungen bestmöglich wiederherzustellen.