Fußball
UEFA, CONCACAF und AFC kritisieren FIFA in offener Brief
Die Konföderationen UEFA, CONCACAF und AFC haben in einem offenen Brief ihr Unbehagen über die FIFA geäußert und eine Vertrauenskrise mit Präsident Gianni Infantino hervorgehoben.

Die UEFA, die CONCACAF und die AFC haben einen offenen Brief veröffentlicht, in dem sie die Haltung der FIFA bezüglich des Verkaufs eines Teils der Weltmeisterschaft an private Investoren kritisieren. Laut den Konföderationen stellt dieses Vorgehen einen 'Vertrauensbruch durch Täuschung' dar.
Die Kontroverse ist in den letzten zwei Wochen entstanden und hat intensive Diskussionen in der Fußballwelt ausgelöst. Trotz eines Rückschlags in der Strategie zur Privatisierung der Geschäfte der FIFA nehmen die Kritiken gegen den Präsidenten der Organisation, Gianni Infantino, weiter zu.

Mit dem Brief sprechen die drei Konföderationen das Unbehagen vieler in der Fußballgemeinschaft an, das hinsichtlich des Managements der FIFA herrscht. Die Vorwürfe und Kritiken, die sich gegen Infantino richten, spiegeln eine wachsende Unzufriedenheit mit der aktuellen Richtung der Organisation wider.
Die FIFA hat sich bislang nicht öffentlich zu dem Brief geäußert, den die Konföderationen gesendet haben, und die Diskussionen zu diesem Thema scheinen weit davon entfernt zu sein, geklärt zu werden. Verschiedene Interessengruppen im globalen Fußball verfolgen aufmerksam den Verlauf dieses Konflikts.