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Montag, 10. August 2026

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UEFA, Concacaf und AFC stellen sich gegen Gianni Infantino

Drei Fußballkonföderationen veröffentlichen einen offenen Brief, in dem sie die Maßnahmen der FIFA und ihres Präsidenten kritisieren.

Die Fußballkonföderationen UEFA (Union der europäischen Fußballverbände), Concacaf (Konföderation von Fußball Nordamerika, Mittelamerika und der Karibik) und AFC (asiatische Fußballkonföderation) haben am 10. August gemeinsam einen offenen Brief veröffentlicht, in dem sie ihren Präsidenten Gianni Infantino ablehnen. In diesem Dokument erklären sie, dass "Fußball niemandem gehört" und betonen ihre wachsende Opposition gegenüber seiner Regierungsführung.

Diese Ablehnung erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender Spannungen hinsichtlich der Verwaltung der FIFA. Die drei Konföderationen werfen Infantino mangelnde Transparenz in seinen Handlungen vor und heben Verantwortungsprobleme hervor, wobei sie anmerken, dass es mehr Abstimmung innerhalb der Führungsorgane des weltweiten Fußballs geben sollte.

Der offene Brief kritisiert auch die jüngsten Pläne zur Öffnung gegenüber privaten Investoren, die, obwohl letztlich von Infantino aufgegeben, Besorgnis unter den Konföderationen ausgelöst haben. Diese bestehen darauf, dass solche Schritte die Integrität und die Werte des Sports nicht gefährden sollten.

Die Führungskräfte der UEFA, der Concacaf und der AFC drücken damit ihre Abwendung von dem FIFA-Präsidenten aus, dessen Leitung zunehmend infrage gestellt wird. Das Verhältnis zwischen Infantino und diesen Konföderationen könnte auf die Probe gestellt werden, da sie eine signifikante Anzahl von Mitgliedsverbänden innerhalb der FIFA repräsentieren.

Das Klima der Unzufriedenheit scheint sich zu verschärfen, während Stimmen gegen die Entscheidungen der FIFA laut werden. Die Kritik seitens dieser Konföderationen hebt Bedenken hinsichtlich der Governance und Leitung der Organisation hervor, insbesondere in Bezug auf Fragen, die die Ethik des Fußballs betreffen.

Während sich die Krise weiterentwickelt, bleibt Infantino im Amt, erhält Unterstützung aus einigen anderen Kreisen, sieht sich jedoch einer wachsenden Opposition aus diesem Konföderationskreis gegenüber, die eine Veränderung in der Art und Weise fordert, wie der Fußball verwaltet wird.