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Donnerstag, 22. Oktober 2026

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Ungarns neue Regierung stuft Russland als „Bedrohung“ ein

Die ungarische Regierung hat Russland offiziell als Bedrohung eingestuft, was einen signifikanten Bruch mit der Außenpolitik der Vorgängerregierung darstellt.

Archivbild: Ungarns neue Regierung stuft Russland als „Bedrohung“ ein
ArchivbildBild: Unknown author Unknown author · Wikimedia Commons · Public domain

Die neue Regierung in Ungarn hat Russland in einem kürzlich veröffentlichten Dokument als Bedrohung eingestuft. Dies wird auf den Krieg gegen die Ukraine zurückgeführt und stellt einen grundlegenden Kurswechsel in der ungarischen Außenpolitik dar.

Ministerpräsident Peter Magyar hat das Dokument für die Generalversammlung der Vereinten Nationen unterzeichnet, in dem die militärische Aggression Russlands gegen die Ukraine verurteilt wird. Die Verurteilung zeigt deutlich, dass Budapest eine neue Richtung einschlägt.

Die Entscheidung wird als Bruch zur bisherigen Außenpolitik der Vorgängerregierung unter Viktor Orban betrachtet, die eine deutlich weniger kritische Haltung gegenüber Moskau eingenommen hatte.

Archivbild: Ungarns neue Regierung stuft Russland als „Bedrohung“ ein
ArchivbildBild: Kümpfel · Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0 de

Die ungarische Regierung unter Magyar legt damit eine klare Haltung gegenüber Russland dar, die sich von den Positionen der vorherigen Amtsinhaber abhebt. Die Auswirkungen dieses Kurswechsels auf die Beziehungen zu Kiew sind derzeit unklar.

Die neue Linie wurde von verschiedenen Medien berichtet, darunter Der Tagesspiegel und Deutschlandfunk, die die Veränderung als bedeutsamen Schritt in der ungarischen Außenpolitik einordnen. Die offizielle Erklärung könnte auch internationale Reaktionen hervorrufen.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Ungarn unter der neuen Regierung eine deutliche Wende vollzieht, indem es Russland nun als Bedrohung betrachtet und damit eine klare Position im Kontext des Ukraine-Kriegs einnimmt.