Inland
USA verhängen Sanktionen gegen Präsidentin des Internationalen Strafgerichtshofs
Die US-Regierung hat Sanktionen gegen die Präsidentin des Internationalen Strafgerichtshofs verhängt, um den Druck auf die Institution zu erhöhen.

Die USA haben Sanktionen gegen die Präsidentin des Internationalen Strafgerichtshofs verhängt. Dies wurde von US-Außenminister Marco Rubio angekündigt. Die Maßnahmen betreffen die japanische Richterin Akane sowie den senegalesischen Juristen Seye.
Diese Sanktionen sind Teil einer fortgesetzten Strategie der US-Regierung, den Druck auf den Internationalen Strafgerichtshof zu erhöhen. Es ist nicht die erste Maßnahme dieser Art gegen Mitglieder des Gerichtshofs, die häufig im Fokus von US-Kritik stehen.
Die Sanktionen basieren auf Bedenken bezüglich der Rechtsstaatlichkeit und der Rolle des Internationalen Strafgerichtshofs in internationalen Angelegenheiten. Die US-Regierung hat in der Vergangenheit bereits ähnliche Schritte unternommen.

Der Internationale Strafgerichtshof hatte in seiner Reaktion auf frühere US-Sanktionen die Entscheidung als Bedrohung für die Rechtsstaatlichkeit bezeichnet. Der Gerichtshof sieht sich einer anhaltenden Kritik und Drohungen vonseiten der USA ausgesetzt.
Die aktuellen Maßnahmen gegen die Präsidentin und einen leitenden Anwalt der Institution sind Teil einer breiteren Diskussion über die Funktionen und die Autorität des Internationalen Strafgerichtshofs. Die internationalen Reaktionen auf diese Sanktionen sind noch abzuwarten.