Inland
West-Nil-Virus-Infektionen in Griechenland steigen weiter
In Griechenland hat sich die Zahl der Infektionen mit dem West-Nil-Virus seit Juli mehr als verfünffacht, was Experten zu verstärkten Schutzmaßnahmen mahnt.

Die Gesundheitsbehörde in Griechenland hat berichtet, dass seit Jahresbeginn insgesamt 232 Fälle von Infektionen mit dem West-Nil-Virus registriert wurden. Seit Ende Juli hat sich die Anzahl der Erkrankungen mehr als verfünffacht. Experten weisen darauf hin, dass besonders die Hauptstadtregion betroffen ist und die meisten Fälle im Großraum Athen festgestellt wurden.
Zusätzlich gab es 19 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus, was die Dringlichkeit der Situation unterstreicht. Die epidemiologischen Behörden fordern die Bevölkerung dazu auf, sich vor Stechmücken zu schützen, da diese als Überträger des Virus gelten.
Die steigenden Zahlen haben zu einem erhöhten Risikobewusstsein in der Bevölkerung geführt, und Experten empfehlen Schutzmaßnahmen, um die Verbreitung der Krankheit einzudämmen. Ratschläge zur Vermeidung von Mückenstichen werden zunehmend verbreitet, um direkte Infektionen zu verhindern.