Panorama
Zahl der Todesopfer nach Sturzflut in Nepal auf 469 gestiegen
Nach einer verheerenden Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet wurden 469 Todesopfer registriert und das Risiko neuer Überflutungen steigt.

Infolge einer schweren Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und der autonomen Region Tibet in China meldet die nepalesische Polizei am Freitag 469 Todesopfer. Die verheerende Naturkatastrophe hat die Region stark betroffen, und die Zahl der Opfer steigt weiter, während die Rettungsoperationen andauern.
Nach den bisherigen Meldungen wurden mehr als 1.000 Menschen aus dem Katastrophengebiet in Sicherheit gebracht, darunter 555 Touristen. Diese Angaben stammen von chinesischen Behörden, die die Berichterstattung zur Situation vor Ort unterstützen. Die Rückführung der Personen erfolgt aufgrund der akuten Gefahrenlage, die durch die Sturzflut hervorgerufen wurde.
Das Wasserlevel in einem durch die Sturzflut entstandenen See könnte angesichts anhaltenden Regens in den kommenden Tagen auf ein Volumen von rund drei Millionen Kubikmetern anwachsen. Diese Prognose erhöht die Besorgnis hinsichtlich möglicher neuer Überflutungen, die die Region weiter gefährden könnten.

Die chinesischen Behörden haben daher ein „hohes Risiko“ für weitere katastrophale Ereignisse festgestellt und warnen die Bevölkerung und die Einsatzkräfte vor den anhaltenden Regenfällen, die in der kommenden Zeit erwartet werden. Die Arbeiten zur Überwachung der Wasserstände laufen kontinuierlich.
Insgesamt sind mehr als 1.000 Personen nach wie vor vermisst, was die Situation zusätzlich angespannt hält. Die Rettungskräfte und Behörden setzen alles daran, die verbleibenden Betroffenen zu lokalisieren und zu retten.